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Rückschau: Vor 50 Jahren

Im Jahr 1966 stellte Kunstflieger Herbert Greb sein Können in Marburg unter Beweis. Mit an Bord war damals Peter Paulsen, der dem Kurhessischen Verein für Luftfahrt seit nunmehr 51 Jahren die Treue hält.

Peter Paulsen 1966

Wieder Ausbildungsmöglichkeiten für Ultraleicht Flugschüler vorhanden

Nachdem unsere diesjährigen Ultraleicht Flugschüler größtenteils flügge geworden sind, besteht in der Ultraleicht Abteilung des KVfL Marburg wieder die Möglichkeit, mit der Ausbildung zum Ultraleicht Piloten neu zu beginnen. Interessenten können sich jetzt schon zur Ausbildung bei uns informieren. Die theoretische Ausbildung findet für alle Vereinsflugschüler in den Wintermonaten statt. Selbst zu fliegen wird ab Anfang der neuen Saison 2017 möglich sein. Nähere Informationen bekommt ihr direkt auf dem Flugplatz Marburg-Schönstadt. Besonders an den Wochenenden sind immer qualifizierte Ansprechpartner vor Ort. Kommt bei Interesse einfach mal vorbei !  

Wolfgang Genz

UL Referent

Mit der D-ECMV ums Matterhorn

Zu einer besonders schönen und eindrucksvollen Flugreise durch die Schweiz verhalf uns ein ideales Flugwetter vom 20. Bis 22. Mai 2016.

Nachdem wir eine Woche zuvor wegen schlechtem Wetter verschieben mussten steuerten wir nun via Hochschwarzwald den Flugplatz Birrfeld nordwestlich von Zürich zu einer Zwischenlandung an. Schweizer Plätze haben meist ihre eigenen, individuellen Anflugverfahren, die auch oft ohne Flugleiter durchgeführt werden und so funktionierte es auch in Birrfeld bei lebhaftem Verkehr am Platz .

Nach einer Kaffepause flogen wir Südkurs über die zahlreichen Seen um Zürich und Luzern mit Ziel Locarno. Den Gotthardpass auf unserem Weg konnten wir mit einer Passhöhe von 6.909ft und bei guter Sicht problemlos überfliegen. Den ersten Abend und die Nacht verbrachten wir in einem Hotel im Zentrum von Locarno.

Bei wolkenlosem Himmel und einer überdurchschnittlichen Fernsicht starteten wir tags darauf im Tiefflug über den morgendlichen Lago Maggiore und steuerten über Brig das Matterhorn an.
FL 132 (sehr viel mehr wäre vollbetankt mit 3 Personen nicht mehr drin gewesen) war ausreichend für eine Runde um das Matterhorn inklusiv dem höchsten Punkt der Runde, dem Südwestgrat mit 12.188ft. Es bot sich uns ein grandioser Blick auf die Gletscher, Zermatt und sogar den Mont Blanc. Daß wir mehrfach über italienischem Gebiet unterwegs waren war dank Flugplan kein Problem.

Weiter ging es durch das Rhonetal am großen Aletschgletscher vorbei über den Grimselpass zu Eiger, Mönch und Jungfrau. Die berühmte Eigernordwand brachte die Speicherkarte im Fotoapparat einmal mehr an Ihre Kapazitätsgrenze.
Die zweite Nacht verbrachten wir am Thuner See in Thun. Der Flugplatz Thun liegt am Nordende des Sees mit sehr schönem Blick auf die Berge.

Die Heimreise folgte einer ähnlichen Route wie der Hinweg mit dem Unterschied, daß wir freundlicherweise eine Genehmigung zum Durchflug des kontrollierten Luftraums in Frankfurt erhielten. Und so war unser letztes Highlight, daß wir in FL 80 mitten über den Platz in Frankfurt flogen, bevor wir voller unvergesslicher Eindrücke nach EDFN zurückkehrten.

Besonders zu erwähnen sei, daß wir auf allen Plätzen freundlich empfangen wurden. Man war jederzeit hilfsbereit zu uns in allen Fragen der Flugabwicklung und Flugvorbereitung, sodaß wir einen Besuch jederzeit weiterempfehlen können. Sowohl Locarno als auch Thun sind schön gelegene Plätze mit nicht zu großem Betrieb, die gut anzufliegen sind.

 

Eine Bild-Präsentation unserer Reise zum Tag der offenen Tür ist in Planung.

Thomas und Karin Hummler
Willi Bräutigam

 

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